
Wärmepumpe im Altbau – geht das wirklich?
Was funktioniert, wo ist Hybrid die bessere Wahl – und woran erkennen Sie ein sauberes Angebot.
„Meine Heizung ist von 1998, geht da überhaupt eine Wärmepumpe?“ – diese Frage hören wir wöchentlich. Die kurze Antwort: Ja, in mindestens 70 % der Fälle. Die längere Antwort hängt an drei Punkten, die wir hier erklären.
3 Kriterien für die Altbau-Wärmepumpe
An kalten Tagen sollte die Heizung mit unter 55 °C auskommen. Testen: Thermostate voll aufdrehen, nach 2 Std. Vorlauftemperatur ablesen.
Fenster mit Isolierverglasung, gedämmtes Dach, keine großen Wärmebrücken. Ungedämmter 60er-Bau: erst dämmen, dann Wärmepumpe.
Fußbodenheizung ist ideal. Alte Rippenheizkörper reichen oft nicht – Austausch gegen Typ-33-Heizkörper oder Wandflächenheizung nötig.
5 rote Flaggen im Angebot
- Angebot ohne Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
- Vorlauftemperatur wird nicht gemessen, nur geschätzt
- Kein hydraulischer Abgleich im Angebot enthalten
- Wärmepumpe ohne Pufferspeicher – oft zu klein dimensioniert
- Pauschale „Wärmepumpe geht immer“-Zusage ohne Analyse
Bei uns sind Heizlastberechnung, Vorlauf-Messung, hydraulischer Abgleich und Pufferdimensionierung immer im Angebot – nicht als Zusatzposition.
FAQ – Wärmepumpe im Altbau
Ab welchem Baujahr lohnt die Wärmepumpe im Altbau?+
Was ist Hybrid und wann macht das Sinn?+
Müssen alle Heizkörper getauscht werden?+
Wie hoch ist die BEG-Förderung für Altbau-Wärmepumpen?+
Wie laut ist die Außeneinheit für den Nachbarn?+
Was kostet mich Strom pro Jahr?+
Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus?
Wir prüfen Heizlast, Vorlauf und Dämmung vor Ort und rechnen Ihnen ehrlich vor, was funktioniert.